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Multibanking bei ING DiBa einrichten: So geht es

Der Begriff „Multibanking“ bezieht sich auf die Verwaltung von Bankkonten bei verschiedenen Banken mit einer einzigen Finanz-App oder einem Finanzmanagement-Tool: So zum Beispiel die Verwaltung der Konten und Depots bei der ING (ING DiBa).

Eine Multibanking-Funktion in Online-Banking oder App wird bei der ING allerdings vermisst: Das ist dort nicht möglich.

Es gibt jedoch eine weit verbreitete und sehr beliebte Multibanking-App, mit welcher sich alle Konten und Depots der ING DiBa verbinden lassen. Die App ist mit beinahe allen Banken und Brokern kompatibel.

Dadurch kann man ganz einfach Multibanking über verschiedene Banken gleichzeitig aus einer App heraus steuern, welche auch als Kunde der ING funktioniert.

ING Multibanking: So legt man es an

Finanzguru App für Multibanking und Haushaltsbuch

Es gibt eine hervorragende App, um Multibanking in Verbindung mit der ING zu führen.

Die folgenden Schritte sind notwendig, um die Multibanking-App mit dem ING Account zu verbinden:

  1. Diese Seite auf der Homepage der App >> mit dem Smartphone öffnen und App downloaden.
  2. App öffnen und erstes Konto anbinden: Dauert etwa 1-2 Minuten.
  3. Die gewünschten Konten und Depots werden synchronisiert.
  4. Die Multibanking App kann direkt vollumfänglich genutzt werden.

Vorteile dieser beliebten Multibanking-App:

  • Alle klassischen Funktionen eines Haushaltsbuchs vorhanden.
  • Über 3.000 Banken und Broker sind kompatibel: Fast ausnahmslos alle Banken.
  • Synchronisierung mit Konten, Wertpapierdepots, Wallets und mehr möglich.
  • Übersicht über die Finanzen: Überblick über alle Einnahmen, Ausgaben und das Nettovermögen.
  • Budgetpläne erstellbar, um sicherzustellen, dass Nutzer innerhalb ihrer finanziellen Mittel bleiben.
  • Automatisierte Kategorisierung von Ausgaben: Die App kann Ausgaben automatisch nach Kategorien wie Essen, Unterhaltung, Einkäufe usw. einteilen, damit Benutzer leichter verstehen, wie sie ihr Geld ausgeben.
  • Erinnerungen und Benachrichtigungen: Kann Benachrichtigungen senden, um an wichtige Termine wie Rechnungszahlungen oder Kreditkartenabrechnungen zu erinnern.
  • Sicherheit und Privatsphäre: Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen, um sicherzustellen, dass Benutzerdaten geschützt bleiben.
  • Benutzerfreundlichkeit: Einfach zu bedienen und eine intuitive Benutzeroberfläche.
  • Analyse und grafische Darstellung von Einnahmen und Ausgaben: Überschuss, Defizit, Saldo und Entwicklung.

Das ist der Stand zum ING Multibanking

Multibanking ist eine Funktion, die es Ihnen ermöglicht, mehrere Bankkonten von verschiedenen Banken an einem Ort zu verwalten und zu überwachen. Die ING-DiBa ist eine Bank, die jedoch keine Multibanking-Funktion integriert hat.

Das bedeutet, dass Sie bei der ING-DiBa keine Möglichkeit haben, Ihre Bankkonten bei anderen Banken in der ING-DiBa-App zu verwalten. Sie können jedoch Multibanking-Apps verwenden, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Bankkonten bei verschiedenen Banken an einem Ort zu verwalten, auch wenn eines dieser Konten bei der ING-DiBa ist.

Multibanking-Apps gibt es von verschiedenen Anbietern und sie bieten in der Regel Funktionen wie das Verfolgen von Transaktionen, das Erstellen von Budgets und das Verfolgen von Investitionen.

Sie können Multibanking-Apps nutzen, um Ihre Bankkonten bei der ING-DiBa und anderen Banken an einem Ort zu verwalten, auch wenn die ING-DiBa keine Multibanking-Funktion integriert hat.

Besonders zu empfehlen ist dabei die oben gezeigte App: Das zeigen auch die Erfahrungen hunderttausender zufriedener Kunden.

Multibanking als hilfreiche Funktion für ING-Kunden

Für Kunden der ING-DiBa könnte Multibanking eine hilfreiche Funktion sein, da es ihnen ermöglicht, ihre Bankkonten bei verschiedenen Banken an einem Ort zu verwalten und zu überwachen. Wenn Sie bei der ING-DiBa Kunde sind und auch Bankkonten bei anderen Banken haben, könnte es mühsam sein, sich bei jedem Konto einzeln anzumelden und Transaktionen zu verfolgen.

Mit einer Multibanking-App können Sie alle Ihre Bankkonten an einem Ort verwalten und haben eine bessere Übersicht über Ihre Finanzen. Multibanking-Apps bieten in der Regel Funktionen wie das Verfolgen von Transaktionen, das Erstellen von Budgets und das Verfolgen von Investitionen. Sie können Multibanking-Apps nutzen, um Ihre Bankkonten bei der ING-DiBa und anderen Banken an einem Ort zu verwalten und zu überwachen, auch wenn die ING-DiBa keine Multibanking-Funktion integriert hat.

Mit der aufgezeigten App lässt sich das ING Multibanking ganz einfach und in nur wenigen Schritten einrichten.

Ein Alltag ohne Multibanking – reicht das eigentlich?

Wer ein Konto bei der ING hat, merkt im Alltag zunächst einmal: Eigentlich funktioniert alles ziemlich reibungslos. Die App ist übersichtlich, Überweisungen gehen schnell, Umsätze werden klar dargestellt und auch Dinge wie Daueraufträge oder Sparpläne lassen sich ohne großen Aufwand verwalten. Für viele Nutzer entsteht dadurch gar nicht erst das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt.

Doch genau an diesem Punkt wird es interessant: Reicht das wirklich aus oder gewöhnt man sich einfach nur daran?

Solange man ausschließlich die ING nutzt, ist die Antwort oft eindeutig. Ein Girokonto, vielleicht noch ein Tagesgeldkonto oder ein Depot und alles befindet sich an einem Ort. Die App wirkt aufgeräumt, die Bedienung ist intuitiv und man hat das Gefühl, die eigenen Finanzen gut im Griff zu haben. In diesem Szenario stellt sich die Frage nach Multibanking praktisch nicht.

Anders sieht es aus, sobald weitere Konten ins Spiel kommen. Ein Zweitkonto bei einer anderen Bank, eine Kreditkarte außerhalb der ING oder vielleicht ein Gemeinschaftskonto und plötzlich verteilt sich die eigene Finanzübersicht auf mehrere Apps. Genau hier zeigt sich die Grenze des ING-Systems: Die App selbst bleibt zwar komfortabel, bildet aber nur einen Ausschnitt der eigenen finanziellen Realität ab.

Im Alltag bedeutet das ganz konkret: Man öffnet morgens die ING-App, sieht den Kontostand und fühlt sich gut informiert. Doch dieser Eindruck kann trügerisch sein, wenn parallel noch Geld auf anderen Konten liegt oder Abbuchungen an anderer Stelle erfolgen. Die „gefühlte Übersicht“ ist dann nicht mehr identisch mit der tatsächlichen Gesamtsituation.

Viele Nutzer lösen dieses Problem ganz pragmatisch. Sie wechseln einfach zwischen den Apps, merken sich grob ihre Kontostände oder prüfen bei Bedarf manuell nach. Das funktioniert, also zumindest solange die Anzahl der Konten überschaubar bleibt. Interessanterweise empfinden viele genau diesen Zustand nicht als störend, sondern als völlig ausreichend. Die ING-App bleibt dabei der zentrale Ankerpunkt, auch wenn sie technisch gesehen kein vollständiges Bild liefert.

Gleichzeitig entsteht aber ein gewisser Reibungsverlust. Mehrere Logins, unterschiedliche Oberflächen, verschiedene Sicherheitsverfahren und all das kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Es sind keine großen Hürden, sondern eher kleine, wiederkehrende Unterbrechungen im Alltag. Und genau diese summieren sich.

Spannend ist dabei, dass viele ING-Kunden diese Situation bewusst in Kauf nehmen. Nicht, weil sie keine Alternative kennen, sondern weil die Einfachheit der einzelnen App oft höher gewichtet wird als die zentrale Übersicht. Die ING überzeugt durch Klarheit und Fokus . Genau dieser Fokus würde durch integriertes Multibanking möglicherweise sogar verloren gehen.

Am Ende hängt die Antwort auf die Frage also stark von der eigenen Nutzung ab. Wer seine Finanzen weitgehend innerhalb der ING organisiert, wird kaum etwas vermissen. Die App erfüllt ihren Zweck zuverlässig und ohne unnötige Komplexität. Wer hingegen mehrere Banken parallel nutzt, bewegt sich automatisch in einem Spannungsfeld zwischen Einfachheit und Überblick.

Und genau hier liegt der entscheidende Punkt: Nicht jeder braucht Multibanking. Aber jeder, der mehr als nur die ING nutzt, sollte sich zumindest einmal bewusst machen, wie vollständig sein eigener Überblick

Warum viele Multibanking gar nicht wirklich nutzen

Multibanking klingt im ersten Moment nach der perfekten Lösung und das auch gerade für ING-Kunden, die mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken haben. Alles an einem Ort, ein Login, volle Übersicht. Die Idee ist überzeugend. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Viele Menschen probieren Multibanking aus und nutzen es dann kaum dauerhaft.

Das hat mehrere Gründe, die oft erst im Alltag sichtbar werden!

Ein zentraler Punkt ist die Gewohnheit. Wer seit Jahren die ING-App nutzt, hat sich an deren Struktur, Geschwindigkeit und Bedienung gewöhnt. Die App funktioniert zuverlässig, ist übersichtlich und erfüllt genau das, was die meisten brauchen: Kontostand prüfen, Überweisungen tätigen, Umsätze nachvollziehen. Diese Routine zu verlassen und stattdessen eine zusätzliche App zu nutzen, fühlt sich für viele unnötig an und das selbst wenn diese theoretisch mehr kann.

Hinzu kommt, dass Multibanking-Apps oft einen anderen Ansatz verfolgen als die ING. Während die ING bewusst auf Klarheit und Einfachheit setzt, versuchen viele Drittanbieter möglichst viele Funktionen zu bündeln: Kategorisierung von Ausgaben, Budgetplanung, Prognosen, Analysen. Das kann hilfreich sein, wirkt aber für viele Nutzer schnell überladen.

Die Folge: Man installiert die App, verbindet seine Konten (inklusive ING) und schaut sich alles einmal neugierig an. Vielleicht nutzt man sie ein paar Tage intensiver. Doch dann kehrt man wieder zur gewohnten ING-App zurück, weil sie schneller, vertrauter und direkter ist. Multibanking wird dann zur „Nice-to-have“-Lösung, aber nicht zum festen Bestandteil des Alltags.

Ein weiterer Faktor ist das Vertrauen. Auch wenn Multibanking technisch sicher ist, bleibt bei vielen ein leichtes Unbehagen, wenn sie externe Apps mit ihrem ING-Konto verknüpfen. Die ING selbst genießt einen hohen Vertrauensvorschuss. Bei Drittanbietern ist dieser oft geringer, selbst wenn sie reguliert sind. Dieses Gefühl reicht manchmal schon aus, um Multibanking nur zögerlich oder gar nicht zu nutzen.

Dazu kommt ein praktisches Problem: Multibanking ersetzt die ING-App nicht vollständig. Selbst wenn alle Konten gebündelt angezeigt werden, müssen bestimmte Aktionen wie Freigaben, TAN-Verfahren oder spezielle Einstellungen weiterhin direkt über die ING-App erfolgen. Das bedeutet: Man hat am Ende nicht weniger Apps, sondern eher eine zusätzliche.

Und genau hier liegt ein oft unterschätzter Punkt: Multibanking reduziert nicht immer die Komplexität, es verschiebt sie nur. Statt zwischen verschiedenen Bank-Apps zu wechseln, nutzt man eine zentrale Übersicht plus weiterhin die originale ING-App für konkrete Aktionen.

Interessanterweise stellen viele Nutzer irgendwann fest, dass ihnen die vermeintlich fehlende Übersicht im Alltag gar nicht so stark fehlt, wie sie gedacht haben. Die ING-App bleibt der Hauptzugangspunkt, und für alles andere reicht ein gelegentlicher Blick in eine zweite App oder ins Online-Banking.

Die Psychologie hinter mehreren Konten

Auf den ersten Blick wirkt es völlig logisch, mehrere Konten zu haben. Ein Girokonto bei der ING für den Alltag, vielleicht ein Tagesgeldkonto für Rücklagen, zusätzlich ein weiteres Konto bei einer anderen Bank für bestimmte Zwecke. Doch hinter dieser Struktur steckt oft mehr als nur Organisation, nämlich ein psychologisches System, das viele ganz unbewusst nutzen.

Ein zentrales Konzept dabei ist das sogenannte „mentale Kontieren“. Menschen neigen dazu, Geld nicht als einheitliche Masse zu betrachten, sondern es gedanklich in verschiedene Töpfe aufzuteilen. Genau hier spielt die ING für viele eine wichtige Rolle: Sie wird häufig als Hauptkonto genutzt, also als der Ort, an dem das „aktive Geld“ liegt. Gehalt kommt rein, laufende Ausgaben gehen raus. Alles ist sichtbar, greifbar und präsent.

Andere Konten erfüllen dagegen oft eine ganz andere Funktion. Ein separates Konto bei einer anderen Bank kann zum Beispiel für Sparziele genutzt werden und gerade weil es nicht in der ING-App auftaucht, wird es weniger häufig angesehen und somit seltener angetastet. Diese räumliche und visuelle Trennung hilft vielen dabei, disziplinierter mit ihrem Geld umzugehen.

Interessant ist, dass genau dieser Effekt durch Multibanking teilweise aufgehoben wird. Wenn plötzlich alle Konten (inklusive ING) in einer einzigen App zusammengeführt werden, verschwimmen diese mentalen Grenzen. Das Geld wird wieder zu einer Gesamtsumme, und die klare Trennung zwischen „verfügbar“ und „nicht anfassen“ kann verloren gehen.

Für manche ist das ein Vorteil: Sie bekommen endlich einen vollständigen Überblick über ihre Finanzen. Für andere hingegen kann genau das zu mehr Unsicherheit führen. Wenn das gesamte Vermögen ständig sichtbar ist, fällt es manchen schwerer, bestimmte Beträge gedanklich zu reservieren.

Die ING selbst unterstützt (bewusst oder unbewusst) eher die klassische Struktur. Durch die klare Trennung innerhalb der eigenen Produkte (Girokonto, Tagesgeld, Depot) und die Tatsache, dass externe Konten nicht integriert sind, bleibt dieses mentale System erhalten. Viele Nutzer empfinden genau das als angenehm: Die ING bildet den Kern ihres Finanzalltags, während andere Konten eine Art „Außenbereich“ darstellen.

Ein weiterer psychologischer Aspekt ist das Gefühl von Kontrolle. Wer seine Finanzen hauptsächlich über die ING-App steuert, hat oft das Gefühl, alles im Griff zu haben und das selbst wenn noch weitere Konten existieren. Die App vermittelt Übersicht und Stabilität. Multibanking hingegen verschiebt dieses Gefühl: Kontrolle entsteht dann nicht mehr durch einen klaren Fokus, sondern durch die Zusammenführung aller Daten.

Beides hat seine Berechtigung, aber es spricht unterschiedliche Bedürfnisse an. Während die ING-App eher auf Einfachheit und klare Strukturen setzt, spricht Multibanking stärker den Wunsch nach vollständiger Transparenz an.

Multibanking vs. Einfachheit – ein unterschätzter Konflikt

Auf den ersten Blick scheint die Sache eindeutig: Mehr Übersicht ist besser als weniger. Genau das verspricht Multibanking: Alle Konten, inklusive ING, gebündelt in einer einzigen App. Doch im Alltag zeigt sich schnell, dass es hier nicht nur um Übersicht geht, sondern um einen grundlegenden Zielkonflikt: Komplexität versus Einfachheit.

Die ING steht dabei sinnbildlich für einen sehr klaren Ansatz. Die App ist bewusst reduziert, fokussiert sich auf die wichtigsten Funktionen und verzichtet auf unnötige Extras. Viele Nutzer schätzen genau das. Man öffnet die App, sieht den Kontostand, prüft Umsätze, erledigt eine Überweisung – fertig. Keine Ablenkung, keine Überladung.

Multibanking verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Hier geht es darum, möglichst viele Informationen an einem Ort zu bündeln. Neben dem ING-Konto erscheinen plötzlich weitere Konten, Kreditkarten, vielleicht sogar Depots anderer Anbieter. Dazu kommen Zusatzfunktionen wie Kategorisierungen, Auswertungen oder Budgetübersichten. Was als Vorteil gedacht ist, kann sich schnell in eine gewisse Unübersichtlichkeit verwandeln.

Denn mehr Informationen bedeuten nicht automatisch mehr Klarheit. Im Gegenteil: Für viele Nutzer entsteht durch Multibanking ein Gefühl von „zu viel auf einmal“. Während die ING-App eine klare Struktur vorgibt, muss man sich in einer Multibanking-App oft erst orientieren. Welche Zahlen sind wirklich relevant? Was ist gerade wichtig? Wo sollte man hinschauen?

Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit im Alltag. Die ING-App ist darauf optimiert, schnell zu funktionieren. Ein kurzer Blick reicht oft aus, um sich einen Überblick zu verschaffen. Multibanking-Apps hingegen laden Daten aus verschiedenen Quellen, synchronisieren Konten und benötigen manchmal zusätzliche Schritte. Das sind oft nur Sekunden, aber im Alltag fällt dieser Unterschied durchaus auf.

Hinzu kommt, dass die ING bewusst auf einen geschlossenen Ansatz setzt. Das bedeutet: Alles, was innerhalb der ING passiert, ist aufeinander abgestimmt. Multibanking durchbricht genau diese Struktur. Plötzlich stehen Systeme nebeneinander, die nicht ursprünglich dafür gedacht waren, gemeinsam genutzt zu werden. Das kann funktionieren, fühlt sich aber nicht immer so „nahtlos“ an wie die Nutzung der ING allein.

Spannend ist auch, wie unterschiedlich Nutzer auf diesen Konflikt reagieren. Manche empfinden Multibanking als Befreiung, weil sie endlich alles sehen. Andere kehren bewusst zur Einfachheit zurück und nutzen hauptsächlich die ING-App, selbst wenn sie mehrere Konten besitzen. Für sie ist nicht die maximale Informationsdichte entscheidend, sondern die Klarheit im Alltag.

Die versteckten Nachteile von Multibanking

Multibanking wird oft als die perfekte Lösung dargestellt und das gerade auch für ING-Kunden, die mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken nutzen. Alles an einem Ort, volle Übersicht, weniger Aufwand. Doch neben diesen offensichtlichen Vorteilen gibt es auch einige Nachteile, die im Alltag häufig erst nach und nach sichtbar werden.

Wichtig ist die Abhängigkeit von Drittanbietern. Während die ING-App direkt von der Bank selbst betrieben wird und alle Funktionen aus einer Hand kommen, basiert Multibanking immer auf einer zusätzlichen Ebene. Das bedeutet: Man verlässt sich darauf, dass eine externe App zuverlässig mit der ING und anderen Banken kommuniziert. Kommt es hier zu Problemen, wie etwa durch Schnittstellenänderungen oder technische Störungen, kann die Übersicht schnell unvollständig oder veraltet sein.

Gerade bei der ING fällt das besonders auf, weil die App selbst sehr stabil und konsistent funktioniert. Nutzer sind es gewohnt, dass Umsätze sofort sichtbar sind und alles zuverlässig dargestellt wird. Wenn eine Multibanking-App hier zeitlich verzögert aktualisiert oder einzelne Buchungen nicht korrekt übernimmt, entsteht schnell ein Gefühl von Unsicherheit.

Ein weiterer Nachteil ist die Frage der Datenpflege. Multibanking wirkt auf den ersten Blick automatisiert, erfordert aber oft mehr aktive Mitarbeit, als viele erwarten. Konten müssen regelmäßig neu synchronisiert werden, Zugriffsrechte laufen ab und müssen bestätigt werden, und manchmal ist eine erneute Authentifizierung über die ING-App notwendig. Diese zusätzlichen Schritte können den Alltag eher verkomplizieren, anstatt ihn zu vereinfachen.

Auch das Thema Fokus spielt eine wichtige Rolle. Die ING-App ist bewusst darauf ausgelegt, die wichtigsten Informationen klar darzustellen. Multibanking-Apps hingegen präsentieren oft eine Vielzahl von Daten gleichzeitig: Gesamtsalden, Kategorien, Trends, Prognosen. Für manche ist das hilfreich – für andere entsteht dadurch eine gewisse Reizüberflutung. Die eigentliche Frage „Wie viel Geld habe ich aktuell zur Verfügung?“ kann dabei sogar in den Hintergrund rücken.

Hinzu kommt, dass Multibanking nicht alle Funktionen der ING ersetzen kann. Bestimmte Aktionen müssen weiterhin direkt in der ING-App durchgeführt werden. Das bedeutet: Die ursprüngliche App bleibt bestehen, Multibanking kommt nur zusätzlich dazu. Die erhoffte Vereinfachung durch „alles in einer App“ wird dadurch relativiert.

Ich persönlich finde jedoch: Multibanking-Apps sind überaus hilfreich und am Ende ein guter Weg, um Ordnung in die persönlichen Finanzen zu bringen!