Das Wichtigste in Kürze:
– Vermögenswirksame Leistungen lassen sich nur bei ausgewählten Anbietern anlegen.
– Viele Broker und Banken bieten überhaupt kein VL-Sparen an.
– Vor allem VL-Sparen mit ETFs oder Fonds ist äußerst selten zu finden.
Dieser Artikel zeigt: Aktuelle Optionen für vermögenswirksame Leistungen bei DKB.
Besonders zu beachten: Unsere Empfehlung zur Anlage von vermögenswirksamen Leistungen.
Übersicht: VL-Sparen bei DKB
| Produkt | Verfügbar? | Als VL verfügbar? |
| ETFs | Ja | Nein |
| Fonds | Ja | Nein |
| Baufinanzierung | Ja | Nein |
| Bausparvertrag | Nein | Nein |
| Banksparplan | Ja | Nein |
Das bedeutet: Generell keine Möglichkeiten zum VL-Sparen bei DKB vorhanden.
Hinweis: Die DKB selbst verweist bei vermögenswirksamen Leistungen auf den Partner „LBS“, über welchen VL-Bausparen möglich ist. Das bedeutet jedoch, dass das VL-Sparen nicht über die DKB läuft.
Unsere Empfehlung: Neues VL-Depot eröffnen und darüber ETFs oder Fonds mit vermögenswirksamen Leistungen besparen.
VL-Sparen: Bitte mit ETFs oder Fonds
Vermögenswirksame Leistungen werden häufig als „geschenktes Geld“ bezeichnet und können in verschiedene Produkte angelegt werden.
Die BaFin erläutert die Möglichkeiten des VL-Sparens wie folgt:
„Der Arbeitnehmer kann die Anlageform in der Regel frei wählen. Es gibt vier gängige Sparformen: den VL-Banksparplan, den VL-Fondssparplan, den VL-Bausparvertrag und die Baukredittilgung.“
Quelle: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen kann je nach Anlageform sehr unterschiedliche Renditen zur Folge haben:
| Produkt | Erwartete Rendite |
| ETFs | Hoch |
| Fonds | Hoch |
| Baufinanzierung | Niedrig |
| Bausparvertrag | Niedrig |
| Banksparplan | Niedrig |
Zwischenfazit zur Tabelle:
- Aktien-ETFs & Aktien-Fonds: Durchschnittlich hohe zu erwartende Renditen.
- Baufinanzierung, Bausparvertrag & Banksparplan: Durchschnittlich geringe zu erwartende Renditen.
Die niedrigen Zinsen sind ein Grund für die geringen Renditen, die bei festverzinslichen Anlagen zu erwarten sind.
Vermögenswirksame Leistungen mit ETFs oder Fonds anlegen dagegen ermöglicht wesentlich attraktivere Renditen.
VL-Sparen mit ETFs und Fonds
VL anlegen mittels ETFs oder Fonds ist zwar nicht bei DKB möglich, bietet aber erhebliche Vorteile.
Vorteile beim VL-Sparen mit ETFs oder Fonds:
- Hohe Renditeerwartungen und Ertragschancen.
- Sehr geringe Kosten bei ETFs.
- Durchschnittliche Wertentwicklung weit über Inflationsausgleich.
Depot-Empfehlung für vermögenswirksame Leistungen
Vorteile unserer Empfehlung für das VL-Depot:
- Keine Kosten für Depotführung beim ersten VL-Depot.
- ETFs und Fonds möglich.
- Einfach online abschließbar.
- Keine Mindestsparrate.
- Förderung möglich.
Anfallende Kosten für das VL-Depot:
- 10 € VL-Entgelt pro Jahr (günstiger als direkte Konkurrenz)
- 0,20 % Transaktionskosten (bei 25 € Sparplan sind das 0,05 € pro Ausführung)
Beispiel für 12 Monate lang 25 € VL-Sparplan: 10,60 € Kosten pro Jahr.
– 10 € VL-Entgelt
– 12 Monate * 25 € * 0,20 % = 0,60 € Transaktionskosten
Schritt für Schritt: VL-Sparplan online abschließen
Die folgenden Schritte sind notwendig, um vermögenswirksame Leistungen über unsere Depot-Empfehlung mittels ETFs oder Fonds anzulegen.
#1 Website aufrufen
- Link zur Website*
- Klick auf „Jetzt VL Sparen“
Screenshot für den Button auf der Website:

#2 Fondsauswahl
Screenshot zur Fondsauswahl:

Unsere Empfehlung:
- Name: iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
- Produkt: ETF
- ISIN: IE00B4L5Y983
- Region: Weltweite Anlage, globale Streuung.
- Kosten: Mit 0,2 % TER sehr geringe laufende Kosten.
Fast identische ETFs wie unsere Empfehlung: Invesco MSCI World UCITS ETF (IE00B60SX394), AMUNDI MSCI WORLD UCITS ETF (LU1681043599) und Xtrackers MSCI World Swap UCITS ETF 1C (LU0274208692).
Screenshot zur Suchfunktion:

Screenshot zur bestätigten Fondsauswahl:

#3 Persönliche Daten eingeben
- Vorname, Nachname, Adresse.
- Geburtsdatum, Geburtsort.
- Telefonnummer, E-Mail-Adresse.
Screenshot der persönlichen Daten:

#4 Antrag abschicken und Bescheinigung erhalten
- VL-Bescheinigung wird zugestellt.
- Auf Bescheinigung sind Zahlungsinformationen angegeben.
- Bescheinigung an Arbeitgeber weitergeben.
- Arbeitgeber leistet anschließend die Zahlungen.
Für wen lohnt sich VL-Sparen überhaupt? Und wann die DKB nutzen?
Vermögenswirksame Leistungen gehören zu den am häufigsten unterschätzten Benefits für Arbeitnehmer. Viele haben schon einmal davon gehört, lassen das Thema aber liegen und das oft aus Unwissenheit oder weil sie denken, „das lohnt sich eh nicht“. Genau hier setzt dieser Abschnitt an: Denn bevor man sich überhaupt mit Anbietern wie der DKB beschäftigt, sollte man verstehen, für wen VL-Sparen wirklich sinnvoll ist und wann eben nicht.
Grundsätzlich gilt: VL-Sparen lohnt sich immer dann, wenn dein Arbeitgeber überhaupt vermögenswirksame Leistungen anbietet. Das sind monatliche Zuschüsse von bis zu 40 Euro, die zusätzlich zu deinem Gehalt gezahlt werden. Wichtig ist dabei: Dieses Geld bekommst du nicht einfach ausgezahlt, sondern es muss in einen VL-Vertrag fließen. Und genau hier kommt die Problematik rund um das VL-Sparen bei der DKB ins Spiel, denn wie bisher beschrieben, bietet die DKB selbst keine geeignete Lösung für klassische VL-Anlagen wie ETFs oder Fonds an.
Für viele Arbeitnehmer (insbesondere Berufseinsteiger) ist VL-Sparen dennoch ein klarer No-Brainer. Wer gerade erst ins Berufsleben startet, hat oft noch kein großes Vermögen aufgebaut. Gleichzeitig ist der Anlagehorizont lang genug, um von renditestärkeren Anlagen wie ETFs zu profitieren. Gerade hier zeigt sich die Schwäche des VL-Sparens bei der DKB besonders deutlich: Während ein junger Anleger eigentlich von einem ETF-VL-Vertrag profitieren würde, bleibt bei der DKB oft nur der Umweg über weniger attraktive Optionen wie Bausparen. Dadurch verschenkt man potenziell Rendite.
Auch für Auszubildende ist VL-Sparen extrem interessant. Sie haben meist ein geringes Einkommen und erfüllen daher häufig die Voraussetzungen für die sogenannte Arbeitnehmersparzulage. Das ist eine staatliche Förderung, die das angesparte Kapital zusätzlich erhöht. In dieser Phase kann selbst ein kleiner monatlicher Betrag über mehrere Jahre hinweg einen überraschend großen Effekt haben. Allerdings gilt auch hier: Wer sich ausschließlich auf die Möglichkeiten der DKB verlässt, nutzt dieses Potenzial nicht optimal aus, da moderne VL-Investments wie ETF-Sparpläne dort schlicht nicht angeboten werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einkommensgrenze. VL-Sparen mit staatlicher Förderung lohnt sich besonders für Arbeitnehmer mit mittlerem oder niedrigem Einkommen. Wer unter den entsprechenden Grenzen liegt, bekommt zusätzlich Geld vom Staat. Das ist ein Vorteil, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Für Gutverdiener hingegen entfällt diese Förderung oft. Trotzdem kann VL-Sparen auch für sie sinnvoll sein, einfach weil es sich um „geschenktes Geld“ vom Arbeitgeber handelt. Aber auch hier gilt: Wenn man sich nur auf das VL-Angebot der DKB beschränkt, schöpft man die Möglichkeiten nicht vollständig aus.
Interessant ist VL-Sparen außerdem für sicherheitsorientierte Anleger. Menschen, die wenig Risiko eingehen möchten, fühlen sich oft von klassischen Produkten wie Bausparverträgen angezogen. Genau diese Option wird im Zusammenhang mit der DKB häufig über Partner wie die LBS angeboten. Für diese Zielgruppe kann das durchaus passen, allerdings muss man sich bewusst sein, dass die Rendite hier in der Regel deutlich niedriger ist als bei alternativen VL-Anlagen.
Also: VL-Sparen lohnt sich für sehr viele Menschen, aber nicht jede Umsetzung ist gleich gut. Die größte Zielgruppe sind Arbeitnehmer, die:
- Anspruch auf VL vom Arbeitgeber haben
- möglichst wenig eigenes Geld einsetzen wollen
- langfristig Vermögen aufbauen möchten
Gerade für diese Gruppe ist es entscheidend, den richtigen Anbieter zu wählen. Und genau hier zeigt sich erneut die zentrale Aussage des ursprünglichen Artikels: Das VL-Sparen bei der DKB ist für viele dieser Zielgruppen nicht optimal, weil wichtige Anlageformen schlicht fehlen.
VL-Alternativen zur DKB im direkten Vergleich
Wenn man sich mit vermögenswirksamen Leistungen beschäftigt und feststellt, dass das VL-Sparen bei der DKB nur sehr eingeschränkt möglich ist, stellt sich zwangsläufig die nächste Frage: Welche Alternativen gibt es eigentlich und welche ist die beste?
Denn das zentrale Problem bei der DKB bleibt bestehen: Wer seine VL sinnvoll investieren möchte, insbesondere in renditestärkere Anlagen wie ETFs, findet dort keine passende Lösung. Stattdessen bleibt meist nur der Umweg über klassische Produkte wie Bausparen über Partnerbanken. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf andere Anbieter, die sich gezielt auf modernes VL-Sparen spezialisiert haben.
Ein großer Unterschied zwischen der DKB und spezialisierten VL-Anbietern liegt bereits im Grundkonzept. Während die DKB beim VL-Sparen eher auf traditionelle Lösungen setzt und selbst kein echtes VL-Investmentprodukt anbietet, gibt es am Markt mehrere Anbieter, die genau hier ansetzen: Sie ermöglichen es, VL direkt in Fonds oder ETFs zu investieren. Also genau das, was viele Anleger heute suchen.
Ein häufig genannter Anbieter in diesem Zusammenhang ist Finvesto. Hier können vermögenswirksame Leistungen direkt in ein Fonds- oder ETF-Depot fließen. Der große Vorteil: Du profitierst von den langfristigen Renditechancen des Kapitalmarkts. Im direkten Vergleich zum VL-Sparen bei der DKB bedeutet das einen erheblichen Unterschied, denn dort fehlt genau diese Möglichkeit komplett. Allerdings sollte man auch die Kosten im Blick behalten, da VL-Depots häufig mit Depotgebühren verbunden sind.
Ein weiterer Anbieter ist Oskar, der besonders durch seine einfache Bedienung auffällt. Oskar setzt auf automatisierte ETF-Portfolios, was vor allem für Einsteiger attraktiv ist. Im Vergleich zur DKB ist das ein klarer Fortschritt in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Anlagekonzept. Während man bei der DKB kaum Auswahl hat und auf externe Lösungen angewiesen ist, bekommt man hier eine komplett digitale und unkomplizierte VL-Anlage. Dafür sind die Kosten in der Regel etwas höher als bei klassischen ETF-Depots.
Auch Ginmon ist eine Alternative, die auf Robo-Advisor-Technologie setzt. Hier wird das Geld automatisiert in ein breit gestreutes ETF-Portfolio investiert. Der Vorteil gegenüber dem VL-Sparen bei der DKB liegt klar auf der Hand: Statt niedriger Verzinsung oder starrer Produkte erhält man eine moderne, marktorientierte Anlagestrategie. Gleichzeitig muss man sich um die konkrete Auswahl der ETFs nicht selbst kümmern.
Neben diesen digitalen Lösungen gibt es auch klassische Banken und Anbieter, die VL-Fondssparpläne anbieten. Diese sind oft etwas konservativer aufgebaut, bieten aber dennoch bessere Renditechancen als ein reiner Bausparvertrag. Auch hier zeigt sich wieder: Im Vergleich zum VL-Sparen bei der DKB hat man bei anderen Anbietern schlicht mehr Auswahl und Flexibilität.
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist außerdem die Transparenz. Viele spezialisierte VL-Anbieter zeigen klar auf, welche Kosten entstehen und wie sich die Anlage entwickeln kann. Bei der DKB hingegen steht das VL-Sparen gar nicht im Fokus des Angebots, wodurch es für viele Nutzer unübersichtlich bleibt, welche Möglichkeiten überhaupt bestehen und wie sinnvoll diese sind.
Natürlich haben auch Alternativen zur DKB ihre Nachteile. Häufig fallen zusätzliche Gebühren an, und nicht jeder Anbieter passt zu jedem Anlegertyp. Dennoch überwiegen in vielen Fällen die Vorteile und das insbesondere dann, wenn man langfristig Vermögen aufbauen möchte. Denn genau hier stoßen die Möglichkeiten des VL-Sparens bei der DKB schnell an ihre Grenzen.
ETF vs. Bausparen vs. Banksparplan – der große VL-Vergleich
Wer sich mit vermögenswirksamen Leistungen beschäftigt, steht früher oder später vor der entscheidenden Frage: Welche Anlageform ist eigentlich die beste? Genau hier wird es besonders spannend und gleichzeitig zeigt sich erneut die Schwäche des VL-Sparens bei der DKB sehr deutlich. Denn während andere Anbieter mehrere Anlageformen ermöglichen, ist die Auswahl bei der DKB stark eingeschränkt.
Grundsätzlich gibt es drei klassische Varianten des VL-Sparens: ETF- bzw. Fondssparen, Bausparen und Banksparpläne.
Jede dieser Optionen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und je nach Ziel und Risikobereitschaft kann eine andere Lösung sinnvoll sein.
Beginnen wir mit ETFs bzw. Fonds, die heute für viele Anleger als die attraktivste Variante gelten. Der große Vorteil liegt in der Rendite: Historisch betrachtet erzielen breit gestreute ETF-Portfolios deutlich höhere Erträge als klassische Sparprodukte. Gerade bei einer Laufzeit von sieben Jahren (wie sie bei VL üblich ist) kann sich dieser Unterschied bereits deutlich bemerkbar machen. Für Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten, sind ETFs daher oft die erste Wahl. Und genau hier liegt das Problem beim VL-Sparen bei der DKB: Diese Option wird schlicht nicht angeboten. Wer also von den Renditechancen des Kapitalmarkts profitieren möchte, muss zwangsläufig auf einen anderen Anbieter ausweichen.
Dem gegenüber steht das Bausparen, das vor allem durch Sicherheit und Planbarkeit überzeugt. Hier weiß man von Anfang an, welche Konditionen gelten und kann sich auf stabile, wenn auch meist niedrige Renditen verlassen. Besonders interessant ist diese Variante für Menschen, die später eine Immobilie finanzieren möchten oder großen Wert auf Sicherheit legen. Im Zusammenhang mit der DKB spielt Bausparen eine besondere Rolle, da es oft die einzige indirekte VL-Option ist, allerdings nicht direkt über die Bank selbst, sondern über Partner wie die LBS. Das bedeutet: Wer bei der DKB VL sparen möchte, landet häufig automatisch in einer vergleichsweise konservativen Anlageform, selbst wenn das eigentlich nicht zur eigenen Strategie passt.
Die dritte Variante ist der klassische Banksparplan. Dieser funktioniert ähnlich wie ein normales Sparkonto, bietet aber teilweise leicht bessere Konditionen im Rahmen von VL-Verträgen. Der Vorteil liegt hier ebenfalls in der Sicherheit: Das Geld ist planbar verzinst und keinen Kursschwankungen ausgesetzt. Allerdings sind die Zinsen in der aktuellen Niedrigzinsphase oft so gering, dass die reale Rendite (also nach Inflation) kaum ins Gewicht fällt. Auch hier zeigt sich wieder: Beim VL-Sparen bei der DKB spielt diese Variante praktisch keine Rolle, da entsprechende Angebote kaum vorhanden sind.
Wenn man die drei Optionen direkt miteinander vergleicht, wird schnell klar, worauf es ankommt. ETFs bieten die höchste Renditechance, gehen aber mit Schwankungen einher. Bausparen und Banksparpläne sind deutlich sicherer, liefern dafür aber meist nur geringe Erträge. Die entscheidende Frage ist also nicht, welche Variante „die beste“ ist, sondern welche zur eigenen Situation passt.
Genau hier entsteht jedoch ein Problem, wenn man sich ausschließlich auf die DKB verlässt. Denn durch das fehlende Angebot an ETF-basierten VL-Lösungen wird die Auswahl künstlich eingeschränkt. Anleger, die eigentlich bereit wären, ein gewisses Risiko einzugehen, haben bei der DKB schlicht nicht die Möglichkeit, diese Strategie umzusetzen. Stattdessen werden sie in konservativere Produkte gelenkt, die langfristig oft weniger attraktiv sind.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Vergleich ist die Flexibilität. ETF- und Fondssparpläne bieten in der Regel mehr Anpassungsmöglichkeiten, etwa bei der Auswahl der Anlagestrategie oder der Risikostufe. Bausparverträge hingegen sind oft starrer und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Auch hier zeigt sich wieder: Das VL-Sparen bei der DKB bietet nur begrenzte Flexibilität, da moderne, anpassbare Anlageformen fehlen.
Wie viel Geld kommt wirklich zusammen?
Eine der spannendsten Fragen beim VL-Sparen ist: Lohnt sich das Ganze überhaupt finanziell und wie viel Geld kommt am Ende wirklich zusammen? Genau hier wird es greifbar. Denn während Begriffe wie „Rendite“ oder „Förderung“ oft abstrakt bleiben, zeigen konkrete Zahlen sehr schnell, welchen Unterschied die Wahl des richtigen Anbieters und der passenden Anlageform macht. Und gerade beim VL-Sparen bei der DKB wird dieser Unterschied besonders deutlich.
Grundlage ist in den meisten Fällen ein monatlicher VL-Betrag von bis zu 40 Euro, den der Arbeitgeber einzahlt. Über die typische Laufzeit von sieben Jahren ergibt sich daraus eine Gesamteinzahlung von 3.360 Euro. Auf den ersten Blick klingt das nicht nach besonders viel – doch entscheidend ist, was aus diesem Geld gemacht wird.
Schauen wir uns zunächst eine konservative Variante an, wie sie im Zusammenhang mit dem VL-Sparen bei der DKB häufig vorkommt (zumindest über die „indirekte“ Anlage über die DKB). Hier liegen die Renditen oft im Bereich von etwa 1–2 % pro Jahr, teilweise sogar darunter. Nach sieben Jahren ergibt sich dadurch nur ein vergleichsweise kleiner Gewinn. In vielen Fällen landet man am Ende bei rund 3.400 bis 3.600 Euro. Das bedeutet: Der Ertrag ist vorhanden, aber überschaubar und das insbesondere, wenn man Inflation und entgangene Alternativen berücksichtigt.
Ganz anders sieht es bei einer renditeorientierten Anlage wie ETFs aus. Hier sind historische Durchschnittsrenditen von etwa 5–7 % pro Jahr keine Seltenheit (auch wenn sie natürlich nicht garantiert sind). Über denselben Zeitraum von sieben Jahren kann sich das eingezahlte Kapital deutlich stärker entwickeln. Statt nur knapp über der Einzahlung zu landen, sind hier Endbeträge von etwa 3.800 bis über 4.500 Euro möglich und das je nach Marktentwicklung.
Und genau an diesem Punkt zeigt sich erneut die Einschränkung beim indirekten VL-Sparen bei der DKB: Wer dort bleibt, hat in der Regel keinen direkten Zugang zu solchen renditestarken Anlageformen im VL-Kontext. Das bedeutet konkret: Man verzichtet potenziell auf mehrere hundert Euro Gewinn, nur weil die passende Anlageform nicht verfügbar ist.
Zusätzlich kann die staatliche Förderung (die sogenannte Arbeitnehmersparzulage) das Ergebnis weiter verbessern. Je nach Einkommen und Anlageform können hier noch einmal mehrere hundert Euro dazukommen. Besonders bei Fonds- und ETF-VL ist diese Förderung attraktiv. Allerdings gilt auch hier: Wer VL über die DKB in einer konservativen Struktur nutzt, profitiert oft weniger stark von diesen Effekten, da die Kombination aus Förderung und Rendite nicht optimal ausgeschöpft wird.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Zinseszinseffekt. Auch wenn sieben Jahre im Vergleich zu klassischen Geldanlagen eher ein mittelfristiger Zeitraum sind, spielt dieser Effekt bereits eine Rolle. Höhere Renditen führen dazu, dass sich Gewinne wieder mitverzinsen – und genau das verstärkt den Unterschied zwischen konservativen und renditestärkeren Anlagen zusätzlich. Beim VL-Sparen bei der DKB fällt dieser Effekt aufgrund der meist niedrigen Verzinsung deutlich schwächer aus.
Natürlich sollte man bei solchen Rechnungen auch realistisch bleiben. ETF-Anlagen unterliegen Schwankungen, und es gibt keine Garantie für eine bestimmte Rendite. Dennoch zeigt der Vergleich klar: Die Wahl der Anlageform hat einen direkten Einfluss auf dein Endvermögen – und damit auch die Wahl des Anbieters.
: VL-Sparen ist kein schneller Weg zum Reichtum, aber ein solider Baustein für den Vermögensaufbau. Über mehrere VL-Zyklen hinweg kann sich ein beachtlicher Betrag ansammeln. Entscheidend ist jedoch, wie man dieses Instrument nutzt. Wer sich ausschließlich auf die Möglichkeiten des VL-Sparens bei der DKB verlässt, schöpft das Potenzial oft nicht vollständig aus. Wer hingegen auf eine renditestärkere Strategie setzt, kann aus denselben Einzahlungen deutlich mehr machen.
Fazit: Vermögenswirksame Leistungen bei DKB
Auch wenn DKB keine Anlage von vermögenswirksamen Leistungen anbietet, gibt es unseren Erfahrungen nach sehr interessante Alternativen.
Wir haben in diesem Artikel eine einfach umzusetzende Möglichkeit für das VL-Sparen mit ETFs und Fonds aufgezeigt.
Zum Abschluss ein Zitat des Bundesverbands deutscher Banken zum VL-Sparen:
„Auch wenn sich im Vorfeld nicht bei jeder Anlageform exakt sagen lässt, welche Summe nach sieben Jahren ausgezahlt wird, eines ist absolut sicher: Ein Verzicht auf dieses finanzielle Geschenk des Arbeitsgebers – ganz gleich bei welcher Anlageform – ist nicht sinnvoll.“
Quelle: Bundesverband deutscher Banken
Also: Vermögenswirksame Leistungen nicht ungenutzt lassen und direkt ein VL-Depot eröffnen!
Was ist zur DKB sonst noch wichtig?
Als Deutsche Direktbank ist die DKB als Unternehmen unter Aufsicht der BaFin sicher. Die Deutsche Kreditbank (DKB) ist ein deutsches Kreditinstitut mit Hauptsitz in Berlin. Sie fungierte bis vor einiger Zeit als eigenständiges Unternehmen, mittlerweile aber als eine Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank. Die DKB bietet verschiedene Angebote sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden, weshalb sie in zwei Geschäftsfeldern tätig ist:
- Als Direktbank.
- Als Geschäftsbank.
Auch die DKB hat eine lange Geschichte und Tradition, denn die Bank wurde 1990 gegründet.
Konto und mehr
Als Kundenbank bietet die DKB ihren Kunden das Girokonto DKB Cash an. In diesem Konto kann auch ein Depot eröffnet werden, mit dem Wertpapiere jederzeit per Online-Banking gehandelt werden können. Darüber hinaus emittiert die DKB auch eigene Wertpapiere am Markt. Dabei achtet die DKB besonders auf die Emission nachhaltiger Wertpapiere, die auch nach ethischen und sozialen Standards geprüft werden.
Die Besonderheiten der DKB auf einen Blick
- BaFin Regulierung.
- Keine Mindesteinzahlung.
- Kundenfreundliche Konditionen.
- Best-Execution-Order-Ausführung.
- Ein kostenloses Girokonto ist Bestandteil des DKB-Depots.
Vor- und Nachteile der DKB
Vorteile
- Kostenlose Depotverwaltung.
- Die Fonds- und Fondssparpläne sind kostenlos.
- Limitfunktion und Orderänderungen sind kostenlos.
- BaFin Überwachung.
- Keine Mindesteinzahlung.
- Kundenfreundliches Gebührenmodell.
Nachteile
- Kein Handel mit Derivaten oder Optionsscheinen möglich.
- Es ist keine Krypto-Investition möglich.
Ist die DKB eine sichere Plattform?
Das Angebot der Deutschen Kreditbank AG ist für Kunden und Händler sehr sicher. Dies ist sowohl über den Online-Banking-Zugang im Internet als auch im DKB-Broker-Depot über die Banking-App der Fall. Ausschlaggebend dafür sind sowohl die Datensicherheit, eine sichere Verbindung als auch die Einlagensicherung für Trader.
DKB Einlagensicherung
Die DKB bietet eine dreifache Absicherung für die Einlagensicherung des Kunden. Dies gilt sowohl für das DKB Cashkonto als auch für das Depot. Die erste Säule des Dreifachschutzes ist die gesetzlich vorgeschriebene Grundsicherung in Höhe von 100.000 Euro.
Diese Einlagen werden durch den Bundesverband öffentlicher Banken in Deutschland GmbH geschützt. Für Einleger ist es wichtig, auf den Erstattungs-Zeitraum zu achten. Das sind insgesamt nur sieben Tage.
Die zweite Säule der Einlagensicherung bildet der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschland e. V. Die DKB sichert freiwillig die Einlagen von Kunden mit einem bestimmten Betrag von über 100.000 Euro.
Welches beinhaltet
- Festgelder
- Ersparnisse
- Denominierte Sparbriefe
Bester ETF für VL-Sparen? Dieser ist besonders beliebt
Viele Menschen entscheiden sich bei der Anlage vermögenswirksamer Leistungen für einen Anbieter, welcher die Anlage von VL in beliebte ETFs ermöglicht. So viel ist bereits klar.
Wenn bereits unabhängig von vermögenswirksamen Leistungen in ETFs investiert wird, kennen einige Anleger schon ihre Vorlieben. Und so kommt es häufig zum Beschluss, dass man diese Art zu investieren auch auf die Anlage der vermögenswirksamen Leistungen übertragen möchte.
Aber auch, wenn man bisher noch nicht in ETFs investiert hat, kann die Anlage von VL ein guter Start zur Investition in solche Wertpapiere sein.
Aber welchen ETF sollte man dabei wählen? In welchen ETF die vermögenswirksamen Leistungen anlegen?
Dabei sei beispielsweise der „iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)“ als einer der beliebtesten ETFs genannt.
Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eignet sich ein ETF wie der „iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)“ zur Anlage des VL-Sparplans.
Denn mit einem solchen breit gestreuten und günstigen ETF lässt sich sehr einfach ein gut aufgestellter VL-ETF-Sparplan anlegen.
Die Gründe für einen ETF wie den iShares Core MSCI World (oder einen ähnlichen ETF) liegen auf der Hand – nehmen wir jedoch speziell diesen ETF einmal als Beispiel:
Der „iShares Core MSCI World“ ETF ist ein äußerst beliebtes Anlageinstrument für vermögenswirksame Leistungen. Diese Form der Geldanlage (VL+ETF) erfreut sich in Deutschland generell zunehmender Beliebtheit, da sie eine attraktive Möglichkeit bietet, langfristig Vermögen aufzubauen und dabei von den Entwicklungen der globalen Märkte zu profitieren.
Der iShares Core MSCI World ETF ist ein Exchange Traded Fund (ETF), der von BlackRock, einem der weltweit größten Vermögensverwalter, verwaltet wird. Dieser ETF bildet den MSCI World Index nach, der eine breite Diversifikation über verschiedene Länder und Branchen hinweg bietet. Der Index umfasst Aktien von Unternehmen aus entwickelten Märkten weltweit und repräsentiert somit die globale Wirtschaft in ihrer Gesamtheit.
Eine der Hauptgründe, warum der iShares Core MSCI World ETF bei Anlegern, insbesondere bei denen, die vermögenswirksame Leistungen nutzen möchten, so beliebt ist, liegt in seiner breiten Diversifikation. Durch die Investition in eine Vielzahl von Unternehmen und Branchen können Anleger von den Chancen profitieren, die die Weltwirtschaft bietet, während sie gleichzeitig das Risiko einer zu starken Konzentration auf einzelne Aktien oder Sektoren minimieren. Dies macht den ETF zu einer stabilen und langfristigen Anlagemöglichkeit.
Ein weiterer Vorteil des iShares Core MSCI World ETF ist seine Liquidität und niedrige Kostenstruktur. ETFs können an der Börse wie Aktien gehandelt werden und bieten Anlegern die Flexibilität, ihre Positionen zu kaufen oder zu verkaufen, wenn es ihnen am besten passt. Die niedrigen Verwaltungskosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind ebenfalls ein wichtiger Faktor, der die Rendite der Anleger verbessert.
Für vermögenswirksame Leistungen ist dieser ETF eine attraktive Option, da er es Anlegern ermöglicht, regelmäßig kleine Beträge anzulegen und von den langfristigen Wachstumschancen der globalen Märkte zu profitieren. Die breite Diversifikation und niedrigen Kosten machen ihn zu einer soliden Wahl für langfristige Anleger, die ihr Vermögen sukzessive aufbauen möchten.
Somit bietet der iShares Core MSCI World ETF eine effiziente Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen sinnvoll anzulegen und von den Chancen der globalen Märkte zu profitieren, während gleichzeitig das Risiko gestreut wird.
Da der ETF auch VL-fähig ist (was nicht alle ETFs sind), lassen sich darüber vermögenswirksame Leistungen investieren. Das ist eine notwendige Bedingung, um vermögenswirksame Leistungen mittels ETFs anzulegen.
… so ist es auch ohne viel Erfahrung möglich, unkompliziert einen VL-Sparplan mit ETFs anzulegen.